Sonntag. Tag des Herrn. Tag der Sonne. Quatsch, Tag der Bücher, der Literaturblogs, des Lesens, der literarischen Fundstücke! Auch wenn es regnet, schneit, na, so weit sind wir noch nicht. Ist ja erst September. Regen reicht völlig.

Das literarische Sonntagsfrühstück findet ohne Kaffee und Kuchen statt. Obwohl, der Kaffee steht neben mir, nur das mit dem Kuchen backen, muss ich noch üben. Was ich mitgebracht habe, sind viele literarische Fundstücke aus der Buchbranche, den Buchblogs und dem Feuilleton der letzten zwei Wochen.

Seid ihr bereit? Ausgeschlafen? Angezogen? Dann los…

Inhalt:

#blubla17
Spieglein, Spieglein auf dem Tisch ↓
Deutschlands älteste Buchhändlerin ↓
Sie wollen keine Bestseller und kein Geld ↓
Heute neu, morgen vergessen. „Frischware Buch“ ↓
Bücher, die man lesen sollte, aber nie gelesen werden ↓
Deutscher Polar? Geht das? Nur mit eurer Hilfe! ↓
Verbrechen aufgedeckt: Gleichberechtigung in der Krimibranche ↓
Wir, Buchblogger, sind zum Fürchten. „Das 1-Stern-Desaster“. ↓
Er Sie ist wieder da. Hurra! ↓
Vorsicht Verlage, eure Kommunikation unter der Lupe ↓

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#blubla17

Überall im Gespräch ist der erste Buchblog Award. Bei Twitter ist diese gutartige Epidemie höchst aktiv, denn überall finden sich #blubla17 Tweets ⇒. Ein Entkommen ist ausgeschlossen.
Bis zum 11.09. kann sich jeder an der Abstimmung beteiligen. Aber seid vorgewarnt! Nicht ganz 400 Blogs haben sich daran beteiligt und der Vormittag ist schnell dahin, wenn man diese alle durchsehen will.
Die ersten kritischen Tweets sind inzwischen auch schon unterwegs. Besonders kritisiert wird, dass es aussieht, als würde das Mobilisieren der Follower wichtiger sein als die Qualität des Buchblogs.


Irgendwie überrascht mich diese „Followermobilisierung“ nicht. Das ist irgendwie typisch „internetlike“, oder? Aber um unbekannte Blogs zu entdecken, eignet sich blubla super.
Für eure Buchbloglieblinge könnt ihr HIER ⇒ abstimmen.
Allen teilnehmenden Buchbloggern viel Erfolg!
— Buchblog-Award ⇒


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Spieglein, Spieglein auf dem Tisch

Frederike alias „Die Buchbloggerin“ ⇒ stellt euch ihre Highlights aus dem Literatur-Spiegel im September vor. Wer sich dafür interessiert, schaut am besten bei ihr vorbei, denn mein Literatur-Spiegel wird hauptsächlich für die Fotos verwendet, weniger um darin zu schmökern.
Obwohl … wartet. Seite 5. Exit west. Mohsin Hamid. … Moment … Augenblick … wartet, das klingt gut. Ha, ha, „Literatur-Esoteriker“.

Georg Diez bespricht „exit west“ des pakistanischen Schriftstellers Moshin Hamid. Eine Geschichte unserer Zeit, so Diez, unserer Welt, in denen Menschen aus ihren sicheren Leben gerissen werden. Eine Geschichte über Bewegung, die aus Not entsteht. Eine Geschichte über Flucht, Fanatismus, Vertreibung und von Wellen des Hasses und der Gewalt.
„exit west“, so Diez, sei kein politischer Roman, sondern „eine Parabel auf unsere immer schon multikulturelle Welt…“.
Ist ja schon gut! Lese ich rein.

Seite 7. Jetzt wird es interessant. Die Krimiseite des Literatur-Spiegels. Wolfgang Höbel bezeichnet Friedrich Ani als „poetischen Sonderling“. „Er versteht sich meisterhaft auf die Schilderung kleinbürgerlicher Milieus; er bohrt in den verschütteten Erinnerungen und Ängsten seiner Figuren; er beschreibt Polizeiarbeit als frustrierendes Tüftlerhandwerk…“ sagt Höbel, der anscheinend weiß, wie er mich ködern kann. Klingt ganz nach meinem Ding. Wer wissen will, was Herr Höbel zu Ani’s „Die Ermordung des Glücks“ sagt, soll Seite 7 aufschlagen. Ich widme mich mal „Nackter Mann, der brennt“ zu, und befreie es von Staub und Spinnweben.
— Literatur Spiegel 9/2017 ⇒

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Deutschlands älteste Buchhändlerin

Helga Weyhe. Der Name sagt euch nichts? Das sollte er aber. Helga Weyhe ist Deutschlands älteste Buchhändlerin. 95 ist die Dame, die seit 1945 Bücher verkauft. Allerdings mag sie keine Krimis, wofür ich ihr eigentlich einen Punkt abziehen müsste. Müsste. Die Dame mag nämlich nur diesen kriminellen Durchschnittsbrei nicht. Da kann man das schon verstehen. Deutschlandfunk hat sie besucht.
— Deutschlandfunkkultur.de ⇒


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Sie wollen keine Bestseller und kein Geld

Ein ungewöhnliches Verlagsprojekt starten Tobias Roth, Thomas Böhm, Carsten Pfeiffer und Peter Graf mit „Das Kulturelle Gedächtnis“.
Zeitlose, aber vergessene Bücher sollen wieder verlegt werden. Und das als „ehrenamtlicher Nebenjob“. Hut ab!
— Deutschlandfunk ⇒


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Heute neu, morgen vergessen. „Frischware Buch“

Annemarie Stoltenberg, Kritikerin bei NDR, bringt das kurzlebige Bücherleben auf den Punkt: „Das Bücherleben ist so aberwitzig rasant geworden, eine Überforderung für viele, die darin zu tun haben, dass sich kaum jemand an einen vier Jahre alten Roman erinnert.“ Sind wir nicht alle ein bisschen gestresst von den vielen, vielen Neuerscheinungen? Ich führe mittlerweile schon einen Plan über Neuerscheinungen, der dann täglich wieder neu geplant werden muss, wegen den neuen Neuerscheinungen.
Wie geht es euch mit der „Frischware Buch“?
— Börsenblatt ⇒


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Bücher, die man lesen sollte, aber nie gelesen werden

Wenn wir schon bei neuen Büchern sind. Was ist mit alten? Mit denen, von denen gesagt wird, die müsse man gelesen haben?
In der Süddeutschen Zeitung gibt es einen Artikel, der heißt: „Das habe ich noch nie gelesen!“
Und ich fühle mich gleich viel, viel besser, denn da draußen gibt es „Buchmenschen“, die wie ich noch keinen Karl Ove Knausgård gelesen haben. Keinen Marcel Proust, kein „Krieg und Frieden“.
Mein persönliches „Horrorbuch“, von dem man meint, es gelesen haben zu müssen, und von dem ich fest davon ausgehe, dass es sich in diesem Leben nicht mehr ausgeht, ist: Ulysses von James Joyce. Ich habe wahrscheinlich schon 30 Versuche hinter mir, es zu lesen. Hat nie geklappt. Endete immer mit Frust, nie mit der letzten Seite.
Und was ist mit euch? Welches Buch von Bedeutung habt ihr nie gelesen?
— Süddeutsche Zeitung ⇒


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Deutscher Polar? Geht das? Nur mit eurer Hilfe!

Wer mir auf Twitter folgt – und mich nach den vielen Hilferufen, Bettelversuchen, Überredungskünsten inzwischen nicht stummgeschaltet hat – kennt das Crowdfunding-Projekt bereits: Ein ganz tolles Programm hat der polar Verlag geplant. Er will Deutschen Polar verlegen. Dazu braucht er eure Unterstützung, jeder Cent zählt und die Zeit drängt. Denn das Crowdfunding endet in drei Tagen und: Es sieht nicht gut aus.
Wenn jeder nur einen Euro spenden würde, oder sich ein Buch über dieses Crowdfunding „bestellen“ würde, ja dann könnte der Polar Verlag dieses megatolle Vorhaben umsetzen. Und ihr habt Leser wie mich auch noch glücklich gemacht, und ein paar deutsche Autoren, und den Verleger und die Mitarbeiter des Polar Verlags und euch selbst. Also heute schon eine gute Tat getan?
1 Euro. 5 Cent. Egal. Die Masse zählt! Niemand muss einen Kredit aufnehmen. Einfach den Zucker im Kaffee weglassen, und die 5 gesparten Cent dafür spenden. Danke! 🙂 Hier bitte ⇒.
Sonja Hartl hat in ihrem Blog Zeilenkino ⇒ erklärt, warum sie hofft, viele Unterstützer für dieses Verlagsprojekt zu finden. Ich finde, das ist eine Liebeserklärung. Schaut rein!
— Polar Verlag ⇒

Ein Klick oben in den Slider zeigt euch ein Video, in dem der Verleger Wolfgang Franßen nach vier Tagen Crowdfunding ein Resüme zieht und über Deutschen Polar spricht.


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Verbrechen aufgedeckt: Gleichberechtigung in der Krimibranche

Über Gleichberechtigung in der Krimibranche berichtet der Deutschlandfunk. Das vorwiegend männliche Feuilleton rezensiert vorwiegend Männerbücher, …
Ich halte mich da mal raus. Bin ganz kleinlaut, denn … psst … ich fürchte, ich lese auch vorwiegend Krimis von männlichen Autoren. Vielleicht sollte ich darüber mal einen Beitrag schreiben, warum das bei mir so ist und dass das nichts mit Frauenverachtung zu tun hat, sondern viel mehr mit … ja mit … warum eigentlich? Darüber sollte ich mal nachdenken. Und bloggen. Fortsetzung folgt!
— Deutschlandfunk ⇒


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Wir, Buchblogger, sind zum Fürchten. „Das 1-Stern-Desaster“.

Elea Brandt fiebert nicht nur der Veröffentlichung ihres Debütromans entgegen, sondern auch den ersten Rezensionen. In ihrem Blog schreibt sie über das Schreckgespenst „Das 1-Sterne-Desaster“. Dieser Beitrag ist sicherlich auch für alle Buchblogger interessant, denn immerhin sind wir es, die hauptsächlich für „1-Stern-Desaster“ sorgen.
Ich schreibe gerne Verrisse, denn bei Büchern, die mir nicht gut gefallen haben, habe ich immer viel zu sagen. Meckern fällt ja an sich schon nicht so schwer. 😉 (Im Gegensatz zu Durchschnittsbüchern, bei denen mir oft die Worte fehlen, weil sie einfach so durchschnittlich sind. Seht ihr? Worte. Fehlen.)
Kritik gehört eben dazu. Auch meine Texte bekommen Kritik ab. Kritik an der Kritik, ha, ha. Und das nicht zu wenig, auffällig oft von Selbstverlegern (da könnte ich ja mal eine Hall-of-Fame machen). Und ja, auch ich schnappe manchmal erst nach Luft und schaue dann nach, ob die Kritik berechtigt ist und wie ich es das nächste Mal besser machen kann, denn manchmal kann eine Kritik wirklich hilfreich sein. Beleidigende Kritiken wandern bei mir direkt in den Müll. Diese Pöbeltrolle wollen nur gefüttert werden. Aber man muss nicht jeden durchfüttern. Wie heißt es derzeit? Lesen, durchatmen, aufstehen, Krone richten, weiter.
Da sitzen Autoren und Buchblogger im selben Boot. Auch wir werden kritisiert und müssen damit umgehen lernen. 🙂
Und liebe Autoren, nehmt nicht jede negative Rezension allzu ernst. Ach wir, Buchblogger, wollen gelesen werden und um Leser zu gewinnen, eignen sich Verrisse und Buchtipps einfach am besten (obendrein schreiben die sich auch leichter). Genauso wie man ein Buch, das einem beim Lesen umgehauen hat, in den Himmel lobt, genauso kritisiert man ein Buch, das einem nicht gefallen hat, ins Bodenlose. So ist das mit der Leidenschaft, die gerne manchmal Leiden schafft.
Nehmt es uns nicht übel. Wir lieben Bücher (und euch) und reagieren nur deswegen sooo emotional. Das ist wahre Liebe ;-).
— Elea Brandt ⇒


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Er Sie ist wieder da. Hurra!

Eine, die Bücher liebt, sie verkauft und nun wieder ganz frisch darüber bloggt, hat diese Woche ebenfalls ihren Literaturblog gestartet.
Literaturplausch.de von Nina Merks solltet ihr im Auge behalten. Sie ist eine Buchhändlerin mit Leidenschaft, die immer wieder die Perlen aus all den Neuerscheinungen herausfiltert.
Und falls ihr von meinem Text nicht schon ermüdet seid, dann besucht jetzt gleich im Anschluss ihren Blog, denn dort geht der Kaffeeklatsch weiter.
Nina, ich wünsche dir ganz viel Erfolg mit deinem neuen Blog und freue mich auf deine Lesetipps!
— Literaturplausch ⇒


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Vorsicht Verlage, eure Kommunikation unter der Lupe

Nach meiner Rückkehr von der laaangen Blog- und SocialMediaPause ist mir etwas aufgefallen: Media-Kits überall! Da werden Zahlen geprangert, mit möglichst vielen interessanten, aber auch mit unwichtigen, Awards geworben, gefeilscht wie auf einem Bazar.
Daran muss ich mich erst einmal gewöhnen. Und das für ein paar Rezensionsexemplare. Unglaublich.
Also werden Blogs irgendwie nach Zahlen bewertet, die in meinen Augen nichts aussagen (10 Leser, die lesen und kommentieren, sind mehr wert als 100, die nur klicken – meine Meinung.). Statistiken und so. *gähn*

Buchrevier dreht den Spieß um, naja, nicht wirklich. Das mit dem Spieß umdrehen, entspringt mehr meiner bösen Fantasie. Aber irgendwie muss ich euch ja ködern, den Beitrag bis zum Ende zu lesen. Habt ihr gleich geschafft, ihr Tapferen! 🙂 *Böse Fantasie aus*
Tobias ist diese Idee gekommen, weil es im PR-Bereich normal ist, dass Journalisten die Öffentlichkeitsarbeit der Unternehmen bewerten. Und so bewertet er die Verlage nach ihrer Kommunikation mit Bloggern. Dass die Qualität da sehr unterschiedlich ist, davon weiß ich selbst aus Eigenerfahrung.
*Böse Fantasie wieder an*: Aber lustig finde ich seine Idee schon, wenn man sie ein bisschen weiterdenkt. Demnächst haben vielleicht auch Verlage Kommunikation-Kits in Bezug auf Qualität online und wir, Blogger, suchen uns die „besten“ Kits zusammen und kitten dann. Schöne neue Internetwelt. 🙂

Was für ein Albtraum. Aufwachen! Kaffee? Ist eh zu früh für Satire. Schönen Sonntag euch!
— Buchrevier ⇒


Und jetzt verratet mal, welches bedeutende Buch ihr nicht gelesen habt.

Die Leserin

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11 Kommentare

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  • Ich glaube ich muss diesen Beitrag gleich noch einmal lese . Da steckt so viel Information drin, dass mein müdes Hirn da gerade etwas überfordert ist. Erstmal Kaffee und dann noch einmal 😉

    Gruß
    Annett

  • Hach, wie fein – ich liebe ja solche Beträge und dieser ist noch mal mehr, als nur Links aufzulisten :3 Ich bin ja immer viel zu faul Links zu sammeln. Dabei kenn ich hiervon sogar ein paar!

    Bei den Verlagen und ihren „du musst 500 Follower haben, sonst nehm wir dich nicht“ mach ich eh einen Bogen. Dann lieber der direkte Kontakt, eine nette Unterhaltung – das ist viel mehr wert und hinterlässt auch beim Blogger einen besseren Eindruck, als Standardmails 🙁
    Und manche Verlage sollten ihren socialmedia Bereich eindeutig ausbauen! Wenn ich FB, Twitter & Co anlege, und die Nachrichtenfunktion (Kommentarfunktion) freischalte, sollte ich auch ein offenes Ohr haben!

    Bei dem #bubla stimm ich dem Post von Philipp zu. Leider. und auch wenn ich es geahnt habe, schade ist es trotzdem, dass es wieder weniger um Kameradschaft geht, als ums pushen 🙁

    So!
    Dir noch einen schönen Sonntag 😀

    • Hallo Christin,
      ich hatte früher mal einen Verlag, der von mir so etwas media-kit-ähnliches (das war noch vor der Kit-Welle) wollte. Aber da ich ohnehin nur in Ausnahmefällen von bestimmten Verlagen Rezensionsexemplare annehme, war das für mich so uninteressant, dass ich den Spieß umdrehte und fragte, an wie viele Blogger sie überhaupt Rezensionsexemplare verteilen wollen, denn wenn überall über das gleiche Buch gebloggt wird, ist es für mich ohnehin uninteressant, es zu rezensieren. Ich blogge ja lieber über die Bücher, die eben nicht so oft im Gespräch sind, als über Massenverteilungsware. 🙂 Vermutlich wurde ich aus deren Verteiler gelöscht, denn ich hatte danach nichts mehr von ihnen gehört.
      Ja, bei Zahlen werde ich ein bisschen zickig. Auch wenn ich die Verlage schon verstehen kann, warum sie Zahlen wollen, denn für sie ist es ein Geschäft. Aber für mich ein Hobby, ich brauche keine Zahlen, ich verdiene nichts damit. Außerdem kenne ich viele megatolle Blogs, die (leider) keine guten Zahlen haben, aber meine absoluten Lieblingsblogs sind. (Die werde ich hier auch mal vorstellen, sobald ich etwas Zeit dafür habe.) Allerdings haben die auch die besten Leser, denn wenn da ein Buch empfohlen wird, macht es unter den Bloglesern sofort die Runde. Schließlich will dann jeder darüber mitdiskutieren.
      Zum Glück gibt es Verlage, die Blogs auch lesen. Von denen habe ich noch nie eine Anfrage bezüglich Zahlen bekommen – und – die senden mir immer Bücher zu, die absolut zu mir passen. Solche Verlage kennen nicht nur ihre Bücher, sondern auch ihre Leser. Megatoll.

      Wünsche dir auch noch einen schönen Sonntagabend! Du findest mich wieder auf der Lesecouch, denn es gibt noch viel zu tun (lesen). 🙂 Liebste Grüße!

  • So, meine Liebe, jetzt komme ich endlich dazu, den ersten Kommentar auf deinem niegelnagelneuen Blog zu hinterlassen! Dass es mir gefällt, habe ich glaube ich ja schon kundgetan ;).

    Bezüglich Award verstehe ich ja eigentlich eines nicht: Die Regeln waren von vornherein klar. Was haben sich denn die Leute erwartet, als dass es darum geht, wer die meisten Klicks abstauben kann? Die technischen Schwierigkeiten, die sie jetzt haben, okay, die stehen auf einem anderen Blatt Papier. Das Kind ist in jedem Fall jetzt schon in den Brunnen gefallen, jetzt können sie eigentlich nur noch versuchen, Schadensbegrenzung zu machen.

    Ich weiß ja, warum ich mich eigentlich nicht bewerben wollte, aber gut, ich bin von einigen befreundeten Bloggern sehr lieb gefragt worden, sie würden gern für mich abstimmen. Jetzt bin ich froh, dass ich keine großen Erwartungen hatte – so ist die Enttäuschung auch nicht so groß und ich stöbere einfach ein bisschen in der Liste der Teilnehmer nach neuen Blogs …

    Dass der Literaturplausch wieder da ist, freut mich auch sehr! Ich habe ja versucht, ihn ein wenig bei mir am Leben zu erhalten, es ist mir aber nur sehr unregelmäßig gelungen. Auch ein großes Kompliment von mir, dass du selbst diese Aufgabe mit dem Sonntagsfrühstück übernommen hast. Da waren bereits einige Schmankerln dabei :).

    Und bevurifagis: Es ist schön, dass du wieder da bist!!!

    Liebe Grüße
    Ascari

    • Hallo liebe Ascari,
      vielen lieben Dank für deinen Besuch und deinen Kommentar!

      Der Award entwickelt sich gerade in eine Richtung, die wohl nicht erhofft war. Schade. Aber es ist das erste Mal, und wer weiß, welche Besserungen beim nächsten kommen? Ist halt immer schwierig, da einen guten Mittelweg zu finden. Mir fällt da auch keine richtige Lösung ein.
      Ich habe auf jeden Fall die Abstimmungsseite genossen und ein bisschen in Blogs gestöbert, die mir bis dato nicht bekannt waren. Aber bei der Durchsicht fiel mir auch der Qualitätsmangel auf, wobei Qualität ja auch immer so eine Ansichtssache bei Blogs ist. Schwierig, schwierig. Die Betreiber des Awards beneide ich nicht um ihre Arbeit und die Tweets, die sie lesen müssen.
      Hauptsache, ihr, Teilnehmer, lasst euch nicht die Freude am Buchbloggen nehmen. Ist doch nur ein Award. Deinen Umgang damit finde ich toll, du bist da ganz realistisch rangegangen und somit nicht so enttäuscht wie manch anderer.

      Mein Sonntagsfrühstück wird es auch hier nicht jede Woche geben. Das wird immer von meinen gefundenen Links zusammenhängen, die ja bekanntlich mal mehr, mal weniger sind. Wenn ich wieder genügend Material habe, dann schreibe ich diesen Post. Ist auch für mich so eine Art Buchbranchenarchiv :-).
      Im Moment mache ich es so, dass ich den Post nebenbei schreibe – und, wenn genügend zusammenkommt, wird er veröffentlicht. So teilt sich die Arbeit daran ein bisschen auf mehrere Tage auf.

      Wünsche dir eine schöne Woche mit tollen Büchern! Liebe Grüße, Iris

  • Liebe Iris,

    na, du bist ja mit Karacho und Fundiertem wieder da, da benötige ich mehrere Anläufe, um alles zu lesen.

    Der Bubla17 nervt mich ein wenig. Ich bin die Tweets und Posts etwas leid, in denen jeder Blogger seine Follower aktiviert. Sicher ist das nachvollziehbar, aber diese Auszeichnung sollte ausschließlich nach Qualität bewertet werden und nicht nach schnell gesetzten Klicks die überwiegend durch Follower-Hascherei entstehen. Selbstverständlich gibt es Ausnahmen und man entdeckt wirklich feine Blogs, denen ich gern mein Däumchen gebe, aber ich empfinde diese Aktion doch etwas am Thema vorbei und vor allem unehrlich.

    Viele Grüße

    Anja

    • Hallo Anja,
      ich denke, die Initiatoren des Awards werden sich für das nächste Jahr Besserungen einfallen lassen. Und ich hoffe, es gibt dann dennoch ein paar mutige Blogger, die wieder mitmachen, auch wenn der Anlauf etwas misslungen ist.
      Momentan überlese ich die Tweets dazu auch. Schließlich will ich beim Bloggen Spaß und Freude haben, und nicht in Konkurrenzdenken (die es meiner Ansicht unter Bloggern gar nicht geben sollte, denn es sind eh alle so verschieden, dass die meisten ein Alleinstellungsmerkmal haben) verfallen. Also einfach überlesen. 🙂
      Dir eine schöne Woche, danke für deinen Besuch! Liebe Grüße, Iris

  • Spannende Linksammlung und irre viel Input, wow! Dank meiner Sommerpause habe ich von den meisten Dingen nichts mitbekommen, bei einigen Themen bin ich ganz froh drum, bei anderen dank deiner Mühe auf dem neuesten Stand, merci dafür! 🙂

    • Gerne! Die Linksammlung ist mein Experiment im Blog für dieses Jahr. Mal sehen, wie sie ankommt, ob sie überhaupt jemanden interessiert – von daher bin ich für jede Rückmeldung dankbar! 🙂

Die Leserin - Literarisch kriminell veranlagter Buchblog.

LITERARISCH KRIMINELL VERANLAGT.

Iris aka „Die Leserin“ bloggt hier seit September 2017 über Bücher, Neuerscheinungen, Literaturnews, eReading und SocialReading. Vorwiegend findet ihr hier Rezensionen zu Krimis, Thriller, Dystopien, zwischendurch auch zu zeitgenössischen Romanen und Jugendbüchern.

Blogmotto: Einfach. Gemütlich. Lesen. Und bloggen. 🙂

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