Was für ein schöner Sonntag! Denn es herbstet draußen und das ist für uns Leser doch die schönste Zeit zum Lesen, oder?
Ich habe mich wieder im Feuilleton und den Blogs umgesehen und ein paar Links kommentiert. Seid ihr wach? Bereit? Auf die Plätze, fertig, los…

Den Kaffee nicht vergessen! Vorsicht, heiß!

Inhalt:

Nach wie vor: BuBla bla bla ↓
Hast du die Buchfreude verlernt? ↓
Krimis machen 3 ↓
Der 2. Österreichische Buchpreis – die Longlist ↓
Der Deutsche Buchpreis 2017 – die Longlist ↓
Underground Railraod – Aus den Feuilletons ↓
Eileen – Aus den Feuilletons & Blogs ↓
Dunkels Gesetz – Aus den Feuilletons & Blogs ↓
Kennzeichnung von Produkten in Blogs und SocialMedia ↓

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Nach wie vor: BuBla bla bla

Natürlich geht es in den Blogs vor allem um eines: dem Buchblog-Award. In den SocialMedia-Kanälen ist es zu diesem Thema in den letzten Tagen etwas ruhiger geworden, dafür gibt es zahlreiche Verbesserungswünsche der Blogger in ihren Blogs.
So auch von Philip bei „Book Walk“ ⇔, der sich wünscht, dass anstatt der Selbstnominierung Agenturen und Verlage Blogger auf die Longlist setzen, und die Buchblog-Award-Jury daraus eine Shortlist zusammenstellt. Und auch das Endvoting sollte, seiner Meinung nach, aufgeteilt werden, so dass es ein Mix der Stimmen der Jury, der Verlage und der Community den Sieger bestimmen. Klingt gut, oder?
Da beim Buchblog-Award die Blogger gewinnen, die am meisten Stimmen erhalten, nicht die, die durch Qualität hervorstechen, wird das Votingverfahren immer wieder kritisiert. Denn Blogger kämpfen mit vielen Mitteln um den Award, von Gewinnspielen bis natürlich stündlichen Aufrufen an die Follower, den „Gefällt mir“-Button zu drücken.

Auch einige Autoren scheinen das Votingverfahren etwas zu missverstehen ;-):

Die „Literaturistin“ ⇔ hat sich im Blog ebenfalls zum BuBla geäußert. Auch ihr ist die Longliste too long, die Kategorieliste too short.

Dass Blogger nicht immer so niedlich und friedlich sind, wie es auf dem ersten Blick den Anschein hat, liest man im „BuBla17 – Beitrag“ von „Ink of Books“ ⇔ heraus. Anna befürchtet, dass dieser Wettkampf „Kerben in die Community schlagen wird“. Auch sie hat Verbesserungsvorschläge auf ihrem Blog gepostet.

Damit wir den BuBla-Abschnitt positiv beenden, empfehle ich euch direkt auf der Webseite vom „Buchblog Award“ folgenden Beitrag zu lesen: „Verlage – Das bedeuten Buchblogs für uns – Teil 2“ ⇔. Der Bastei Lübbe hält Blogger für Literatur-Botschafter, der C. H. Beck Verlag sieht Buchblogs mit Literaturvermittlungsaufgaben,…

In diesem Sinne hoffe ich, dass in die Buchbloggerwelt wieder positive „Schwingungen“ kommen. Denn wir lieben alle Bücher, oder? Also teilen wir unsere Liebe! Hier und überall. Mit und ohne Award.


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Hast du die Buchfreude verlernt?

Im „Not an Avocado“ Blog ⇔ beantwortet die Bloggerin die Frage „Hast du die Buchfreude verlernt?“. Darin geht es ein wenig um das Früher und das Heute. Um frühere vollgestopfte Bücherregale mit Eselohren-Büchern, um top arrangierte Bücherfotos von heute. Es sind die Worte einer Leserin. Einer einfachen Leserin. Und ich finde, dieser Text gehört gelesen. So.

Ich muss sagen, dass mir die Blogauszeit gerade die Buchfreude wieder zurück gebracht hat. Ich habe in der Pause einfach nur für mich gelesen. Ohne Rücksicht darauf, was eventuelle Blogleser von mir erwarten. Im Grunde macht man sich als Blogger selbst den Stress. Immer neue Bücher vorzustellen, immer schönere Buchbilder zu fotografieren, einfach mitzuhalten mit den anderen. Dabei lese ich gerne Blogs, die völlig schlicht und manchmal sogar gänzlich ohne Eigenfotografien gestaltet sind, die Bücher aus der Backlist vorstellen. Und einfach tolle Blogtexte verfassen.
Was ich gelernt habe: Es sind die Texte, die mich seit eh und je faszinieren, nicht die Bilder. Von daher: Take it easy!


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Krimis machen 3

In Hamburg fand der Kongress „Krimis machen 3“ statt. 120 Krimikollegen (Autoren, Kritiker, Verleger, Buchhändler, Blogger) diskutierten über unser Lieblingsgenre. Mittlerweile gibt es einige Beiträge von Teilnehmern, die diese Diskussion reflektieren.
Dabei ging es um Fragen wie:

  • Wie kann man Gewalt in Krimis darstellen?
  • Welche Bedeutung hat der Politkrimi? Wie kann man Politik im Krimi darstellen?
  • Welche Bedeutung haben Frauen/ Männer in Krimis? Gibt es Genderproblem in der Kriminallitertur?
  • Muss der Krimi realistisch sein?
  • Werden globale Themen künftig stärker in den Krimi einfließen?

Beiträge zu diesem Thema findet ihr hier:
⇔ Anne Kuhlmeyer: Schon wieder die Motiv-Frage
⇔ Hans Peter Roentgen: Krimis machen in der heilen Welt der Literatur
⇔ Gudrun Lerchbaum: Krimis machen 3 – so war’s für mich
⇔ Scala spricht mit Ulrich Noller bei WDR (Podcast)

Was mich auf die Frage bringt:
Warum lest ihr Krimis?


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Der 2. Österreichische Buchpreis – die Longlist

Am 7. November wird der zweite Österreichische Buchpreis verliehen, die Longlist steht aber schon seit Dienstag fest: So sind unter anderem Paulus Hochgatterer mit „Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war“, Doris Knecht mit „Alles über Beziehungen“, Doron Rabinovici mit „Die Außerirdischen“ oder auch die 2017 beim Bachmann-Preis teilgenommene Autorin Karin Peschka mit „Autolyse Wien“ gelistet.
Am 10. Oktober gibt es dann die Shortlist. Und hier die ganze Longlist ⇔
Außerdem steht die Shortlist für das Debüt 2017 fest: Mascha Dabi´c mit „Reibungsverluste“, Irene Diwiak mit „Liebwies“ und Nava Ebrahimi mit „Sechszehn Wörter“. Zur Shortlist ⇔


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Der Deutsche Buchpreis 2017 – die Longlist

Im Literaturcafe ⇔ gibt es den fünften und somit letzten Teil zu „Maltes Meinung über die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2017“ über weitere vier Titel der Longlist-Bücher, der, so wie es scheint, einen „waschechten Schelmenroman“ auf der Liste entdeckt hat.

Jetzt wissen wir, was Malte von den Longlist-Büchern hält. Aber was sagen die Buchhändler zum Deutschen Buchpreis? „Südwest Presse“ ⇔ erzählen Buchhändler, was sie vom Deutschen Buchpreis halten. So viel sei verraten: Sie sind geteilter Meinung und viel kritischer, als man annehmen würde: Von „Ich finde kaum was auf der Liste, was mich interessiert“ bis zu „… manchmal wünsche man sich zwar, dass weniger verkopfte Titel auf der Liste stünden, sondern mal etwas Witzigeres.“
Also diese Buchhändler! Haben Recht, finde ich.


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Underground Railraod – Aus den Feuilletons

Colson Whitehead: Underground Railroad
Colson Whitehead: Underground Railroad

Ein Buch, das noch bei mir auf dem SuB liegt, und thematisch sehr interessant ist (Sklaverei), ist momentan im Feuilleton und in den Blogs unterwegs. Underground Railroadvon Colson Whitehead.
Im WDR ⇔ bespricht Cathrin Brackmann diesen Roman und bezeichnet ihn als keine leichte Kost, dafür aber fesselnd und erschütternd. In „Die Zeit“ ⇔ sieht Burkhard Müller in diesem Roman die Grenzen der Deutsche Sprache und findet dieses Buch ist „das rechte Buch im rechten Augenblick“.
Tja und ich? Wir werden sehen.


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Eileen – Aus den Feuilletons & Blogs

Ottessa Moshfegh: Eileen
Ottessa Moshfegh: Eileen

Ein Buch, das ich Anfang der Woche abgebrochen habe, wird vom Feuilleton geliebt. „Eileen“von Ottessa Moshfegh wird geradezu gehypt. Darin geht es um eine sehr sonderbare Frau, die sich selbst als widerlich und unattratktiv zeichnet, ja gar so abstoßend, dass sie nicht mal jemand vergewaltigen würde. Diese äußerst irritierende Figur träumt davon, ihren Vater umzubringen, aber sie will nicht, dass er stirbt. Also so eine Antihelden-Geschichte. Eigentlich das richtige für mich, wenn es nicht so furchtbar langweilig wäre. Aber:
In der Frankfurter Rundschau ⇔ lobt Sylvia Staude die vielen Andeutungen, die dem Leser bis fast zum Ende des Romans gemacht werden, als geschickt, kritisiert aber die Figur selbst als „ein bisschen zu krass, ein wenig unglaubwürdig“. Ihr Fazit: „Etwas fesselt, etwas stört aber auch an dieser Figur“.
Mir persönlich waren diese wiederholten Andeutungen, die nochmals wiederholt und wiederholt werden, viel zu langweilig beim Lesen. Das war mein Grund, warum ich dieses Buch bei 57% endgültig zur Seite gelegt habe.
Aber auch mein Lieblingskritiker Elmar Krekeler in Die Welt ⇔ findet: „Das ist der f… großartigste Roman seit langem“ und „Es ist eine Geschichte wie Alfred Hitchcock sie gern geschrieben, aber nicht so cool hingekriegt hätte.“ Vielleicht hätte ich es mir von Herrn Krekeler vorlesen lassen sollen. Wer weiß?
Ebenso sehen es die Blogger. Friederike alias „Die Buchbloggerin“ ⇔ war derart begeistert von dem Roman, dass ich ihn von meinem SuB befreite. Wie Lesegeschmäcker verschieden sind, sieht man an ihrer Rezension, denn während ich mich langweilte, entwickelte „Eileen“ auf sie schon nach den ersten Seiten eine Sogwirkung. Tja, so ist das wohl beim Lesen: Was den einen Leser fesselt, langweilt den anderen zu Tode.


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Dunkels Gesetz – Aus den Feuilletons & Blogs

Sven Heuchert: Dunkels Gesetz
Sven Heuchert: Dunkels Gesetz

Ein Buch, das ich schon gelesen habe und das mich ebenfalls begeistern konnte, ist: „Dunkels Gesetz“von Sven Heuchert. Ein Debüt, ein Noir, das mich derart überzeugen konnte, dass es auf meinem „Re-read-Stapel“ gelandet ist. Für den Blog will ich es rezensieren und von daher noch einmal lesen. Unbedingt.
Mareike erlebte den Entstehungsprozess zu diesem Roman mit, bemängelt vor allem die Marketingstratgie zu diesem Noir. Auch so ein Punkt, den ich öfter mal ankreide, weil dann gute Bücher bei den falschen Lesern landen. Mehr dazu im „Bücherwurmloch“ ⇔.
Marcus Müntefering schließt bei „Spiegel Online“ ⇔ seine Buchkritik mit den Worten: „… der oft allzu biedere deutsche Kriminalroman braucht solche Figuren, braucht solche Geschichten.“
Dem kann ich nur zustimmen. Bitte mehr davon!


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Kennzeichnung von Produkten in Blogs und SocialMedia

Zum Abschluss möchte ich euch noch einen Link zu einer pdf-Datei bei mediengestalten.de ⇔ hinterlassen. Eine FAQ für Antworten auf Werbefragen in sozialen Medien. Also wann ihr ein Produkt als Werbung kennzeichnen müsst, und wann nicht. Diese Frage kommt ja immer wieder auf.

Annett von „Reading Books“ ⇔ ist ebenfalls in ihrem Blog auf dieses Kennzeichnungsthema eingegangen und hat ihre Anmerkungen dazu gepostet.


So schnell ist das Sonntagsfrühstück auch wieder zu Ende. Ich mache mich wieder auf und sammle Links für die nächste Woche. In der Zwischenzeit:

Meine Sonntagsfragen heute lauten:
Warum lest ihr Krimis?
Was muss ein guter Krimi haben?
Achtet ihr darauf auch Krimis von AutorINNEN zu lesen?

Die Leserin

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16 Kommentare

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  • Schöne Zusammenstellung!
    Mich hat vor allem der Artikel zur verlernten Buchfreude neugierig gemacht und ich kann deine Gedanken zum Lesen und Bloggen so nur unterschreiben, gerade was das „sich selbst Stress machen“ betrifft. Ich glaube, dass jeder Blogger sich irgendwann einmal von der schönen, bunten (Marketing-)Welt beeinflussen lässt, sein Lese- und/oder Blogverhalten unbewusst oder bewusst darauf anpasst. Ich glaub auch, dass sich manche darin wirklich wohlfühlen – und dieses in Szene-setzen von sich und Büchern gut können. Daran finde ich grundsätzlich auch nichts verwerfliches. Kritisch sehe ich nur, wenn der Eindruck entsteht, dass jeder so bloggen müsse und dass ein ein Blog nur dann gut ist, wenn er tolle Bilder und möglichst viele Verlagskooperationen aufweist. Sich davon auch bewusst distanzieren zu können und einfach sein eigenes Ding mit dem Augenmerk auf den eigentlichen Inhalten statt Präsentation durchzuziehen, ist, denke ich, etwas, dass die meisten auch erst lernen müssen. Wie du bevorzuge ich aber auch die Blogs, die vielleicht optisch nicht auf Perfektion getrimmt sind, sondern bei denen wirklich die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Buch im Fokus steht bzw. der größte Mehrwert in den Texten statt den Bildern liegt.

    • Hallo Kathrin,
      vielen Dank für deine Zeilen!
      Es ist wirklich schwierig, als Buchblogger die goldene Mitte zwischen Spaß und – ja! – Marketing zu finden. Denn jeder Blogger will ja auch gelesen werden, sonst würden wir unsere Eindrücke nicht im Internet hinterlassen.
      Ich habe auch kein Problem mit Bloggern, die mehr auf Marketing ausgerichtet sind. Auch das kann eine Leidenschaft sein, das manche wirklich gut machen und ich freue mich, wenn sie das Thema „Buch“ beinhalten. Umso mehr Leser, umso mehr Umsatz für die Verlage, umso mehr Buchauswahl für uns, umso mehr Chance für Neuautoren veröffentlicht zu werden. 🙂
      Ich habe – nach der Pause und der Nachdenkzeit – gemerkt, was mir wichtig ist und möchte dies in Zukunft blogtechnisch auch anders machen. Vielleicht habe ich meine goldene Mitte nun gefunden, ein Mix zwischen Leidenschaft und natürlich auch Marketing, denn gelesen will ich auch werden. Und dabei ist es wichtig, das zu tun, was einem Freude macht und nicht das, was momentan gerade angesagt ist. Ich glaube nicht, dass man dadurch Leser verliert, denn man spürt die Freude bei dem, was man tut. Mir ist es zum Beispiel wichtig, das Motto „Einfach gemütlich lesen und bloggen“ in die Leser- und Buchbloggerwelt hinauszutragen. Dazu habe ich einige Sachen geplant, die ich nach und nach umsetzen werde. Aber ohne Stress. Und beim Lesen dasselbe. Ich wähle sorgsamer aus, muss nicht immer der erste sein, der ein Buch rezensiert (das Warten hat auch manchmal Vorteile). Auch hier: einfach gemütlich. So wie das Lesen sein sollte.
      Aber wie gesagt, das war ein laaanger Lernprozess. Und ich denke, dass dieses „Bloggerburnout“ genau von dem herrührt, dass sich Blogger den Stress selbst zufügen.
      Schönen Sonntag dir!

      PS: Dein neues Logo ist klasse! Das hat Sandra wirklich traumhaft gut umgesetzt!

    • Ja, das Marketing hat auch Vorteile, da gebe ich dir Recht. Allein schon, dass dadurch das Lesen eine ganz neue Popularität gewinnt, finde ich toll. Aber wie du schon sagst, muss man an dem, was man tut, Spaß haben.

      Mir ging es ähnlich wie dir. Zwar gehörte ich nie zu den „Großen“ und hatte daher nicht so einen Druck, aber natürlich vergleicht man sich mit anderen, fragt sich irgendwann mal, warum dieser oder jener mehr Leute erreicht. Anfangs wollte auch gerne hin und wieder diejenige sein, die die erste ist oder den neuen Geheimtipp in die Welt hinaus trägt, wollte auch in engem Austausch mit Verlagen stehen. Aber ich habe gemerkt, dass das einen Zeitaufwand bedeutet, den ich nicht leisten konnte und auch nicht leisten wollte – mein Hobby ist das Lesen und das darüber Schreiben und das sollte für mich mehr Zeit beanspruchen als das Socializing und Hübsch-Anrichten. Abgesehen davon habe ich gemerkt, dass dieses fast schon geschäftsmäßige Herangehen nichts für mich ist bzw. hatte das Gefühl, dass das nicht ich bin.

      Ich freue mich daher, dass du den für dich richtigen Weg gefunden hast und dass du wieder bloggst. Und dein Motto finde ich klasse. Ich bin gespannt, was uns bei dir in Zukunft erwartet.

      PS: Lieben Dank für das Kompliment zum Logo! 🙂

    • Danke, liebe Kathrin! Ich freue mich, dass du herausgefunden hast, was du mit dem Blog willst, was du von ihm erwartest, denn nur wenn man das weiß, kann Bloggen Spaß machen und nicht in Stress ausarten.
      Wie sagt man so schön? Auf frohes Bloggen! 🙂

  • Guten Morgen,

    es ist wieder Sonntag… schon wieder aber immerhin beginnt er gut mit deinem Sonntagsfrühstück. Auch wenn ich die Krimifrage aufgrund mangelnder Leseerfahrung in diesem Genre nicht beantworten kann, finde ich doch die ganzen Anmerkungen zu Buchpreisen und zum Blogaward sehr interessant. Es war klar, dass letzterer nicht gleich super funktioniert und es Kritik geben würde. Ich bin gespannt was das Bubla-Team aus diesem ersten Durchgang lernen und wie er im nächsten Jahr aussehen wird.

    Zum Abschluss noch: Danke für den Link 😉 und einen gemütlichen Lesesonntag 🙂

    Gruß
    Annett

    • Liebe Annett,
      vielen Dank, deine Zeilen nehme ich mir als Motivation für die nächste Woche :-). Ich bin auch sehr gespannt, wie der BuBla im nächsten Jahr aussehen wird. Ich finde, unter den Verbesserungsvorschlägen der Blogger sind wirklich einige Tipps dabei, die sehr interessant sind.
      Wünsche dir auch einen gemütlichen Lesesonntag! Meiner schwappt zwischen #Crimeday und Buch hin und her. 🙂
      Liebe Grüße dir!

  • Liebe Iris,

    hey, du hast erneut einen schönen Sonntagsplausch zusammengestellt.

    Bemerkenswert finde ich das Beispiel, wie unterschiedlich Eileen empfunden werden kann. Den Bubbla verfolge ich nicht weiter, denn es stört mich doch massiv, dass hier ausschließlich Follower aktiviert werden und die Qualität der Blogs eher zweitrangig ist. Wenn Autoren Blogs voten und im Gegenzug eine gute Rezension erwarten, spätestens dann, läuft diese Aktion in ein Desaster.

    Viele liebe Grüße

    Anja

    • Hallo Anja,
      ich finde es auch immer wieder faszinierend, wie das gleiche Buch bei unterschiedlichen Leuten ankommt. Gerade am Wochenende sah ich es wieder. Dieses Mal mit „American War“, von dem ich total enttäuscht war. Beim Kaffeehaussitzer gab es für das Buch pure Begeisterung. Ich lese gerne Rezensionen, besonders dann, wenn sie so ganz meiner Meinung gegenteilig sind. Das finde ich spannend.
      Ich muss auch zugeben, dass ich den BuBla eigentlich nur noch für denn Sonntagsbeitrag verfolge. Aber auch das nur noch am Rande. Umso mehr freue ich mich aufs nächste Jahr, denn ich denke schon, dass es da einige Änderungen geben wird. Spannend!
      Eine schöne Woche dir, vielen Dank fürs Kommentieren!

  • Ich wollte dir die Krimifrage noch beantworten.
    Ich lese Krimis, weil dieses Genre exzellent dazu geeignet ist, auf unbequeme Art gesellschaftliche und politische Missstände aufzuzeigen und die Abgründe des menschlichen Zusammenlebens darzustellen. Daher lese ich zumeist weniger Whodunnits oder Cozy-Crime.
    Nein, ich suche nicht bewusst meine Lektüre nach dem Geschlecht des Autors aus. Da Argument Ariadne aber zu meinen Lieblingsverlagen zählt, ergibt sich das mit den Autorinnen zwangsläufig. 😉

    • Hallo Gunnar,
      ich danke für die Antwort! Und ich muss sagen: Du hast dies sehr gut ausgedrückt. Ich glaube, diese Frage werde ich mal hier im Blog in einem eigenen Post aufgreifen, irgendwie finde ich sie interessant. Ich lese zwar auch Autorinnen, aber doch viel mehr Autoren. Nur kann ich gar nicht sagen, woran das wirklich liegt. 🤔 Deswegen beobachte ich das nun. 😎 Schreiben Autoren direkter als Autorinnen? Härter? Sprachlich anders? … Spontan fällt mir da jetzt nichts ein, um sagen zu können, daran liegt es.
      Wünsche dir eine schöne Woche!

  • Hey 🙂

    Ich weiß, das driftet jetzt wahrscheinlich ein wenig vom Them ab, aber eine Kleinigkeit wollte ich noch anmerken: Es ist verdammt schwer, sich selbst und seinen Vorstellungen von einem gelungenen Blog im Dschungel der anderen Blogs treu zu bleiben. Ich denke mir auch oft, verschiedene Dinge könnte ich anders machen, aber – ich will eigentlich nicht.

    Ich habe das Know-How, daran liegt es nicht, aber gerade das Nicht-Perfekte ist eigentlich das, wo ich mich wohlfühle. Mir die Freiheit zu nehmen zu bloggen, worüber ich will, nicht jedes Buch rezensieren zu müssen, wenn ich nicht will, Blogpausen zu machen, wann ich will, ein Buch schlecht zu finden und darüber zu schreiben – das sind alles Dinge, die ich mir nicht nehmen lassen werde, egal was andere davon halten (Sei froh, dass du die Diskussion zum Thema „Rants“ nicht mitbekommen hast). Manchmal ist man sich selbst wirklich der größte Feind, wenn man sich zu sehr von der Community beeinflussen lässt …

    Liebe Grüße und einen schönen Start in die neue Woche!
    Ascari

    • Ich kann deinem Kommentar nur zustimmen, bin ganz bei dir!
      Ich habe mir ganz fest vorgenommen, sollte ich wieder in die „der Blogger muss dies so machen“ – Spirale fallen, dann blogge ich fast ohne SocialMedia weiter. Also Pausetaste drücken. Heiliges Versprechen an mich selbst. Ooohmmm.
      Denn ja, es ist schwer, sich nicht „anstecken“ zu lassen, sondern es genau so zu machen, wie man es für sich richtig hält. Man darf sich Appetit holen, aber mann muss sich selbst treu bleiben.
      Schwierig, aber wir werden es alle lernen (müssen).

      Gerade diese Unvollkommenheit genieße ich manchmal bei anderen Bloggern. Meine Blogleseliste ist bunt durchgemischt, von „Profi-Blogs“ bis zu ganz frischen Jungbloggern ist alles vertreten. Mir gefällt diese bunte Mischung und gerade die Jungblogger probieren oft Dinge aus, an die „alte Hasen“ nie mehr denken würden. Und das gefällt mir, das ist spannend, völlig egal wenn dies „unperfekt“ daherkommt. Auch kommen sie mit so viel Motivation daher, bloggen einfach drauflos, mit Freude an der Sache, ohne viel nachzudenken – einfach schön, finde ich.

      Die Rants-Diskussion habe ich tatsächlich nicht mitbekommen. Vielleicht auch besser so. 🙂 Dir auch eine schöne Woche und bleib blogtechnisch so wie du bist – du bist eine tolle Abwechslung für mich!

  • Hach ja, der Buchblog Award. Irgendwie bin ich froh, wenn diese erste Runde um ist 🙁 Mehr will ich schon gar nicht mehr dazu sagen.

    Dass „Eileen“ dir nicht so gefallen hat, hab ich schon gesehn. Trotzdem werd ich sie mal im Auge behalten. Bin doch zu neugierig 😀

    Mit dem „Krimi“ Abschnitt und den verlinkten Artikeln werd ich mich die Woche noch mal beschäftigen. Vorab kann ich sagen: Warum les ich Krimis? Weil sie unterhalten, man miträtseln und oft was lernen kann 😉

    zu der Bücherliebe:
    Ich habe gemerkt, dass mich accounts, auf insta einfach nur noch abstoßen, wenn sie zu konstruiert wirken. Wenn ich dann noch lese: Ich hab Bilder für eine Woche/Monat vorbereitet, kommt mir die Galle hoch und ich frag mich wirklich: Wo ist die Liebe zum Buch hin!? Will jeder alles nur noch vermarkten und auf Likes schauen? Eigentlich ist das wirklich ein eigener Blogpost wert… *grübel*

    • Ja, Eileen, meine Enttäuschung, von der ich eigentlich dachte, ich würde sie lieben. Ich bin ja ein totaler Antihelden-Geschichtsfan und vom Charakter her würde Eileen ja super passen, aber diese Wiederholungen… ich würde mich freuen, wenn du es lesen würdest, denn mich interessiert es, ob dich die Geschichte packen kann.

      Ich schaue mir gerne schöne Buchbilder an, aber trotzdem sind diese Bilder für mich mehr Mittel zum eigentlichen Zweck (auf die Rezension aufmerksam machen) als Liebe :-). Ich glaube, das wird auch so bleiben, denn beim Fotografieren hantiere ich absolut talentfrei. Und ehrlich gesagt, ist es mir egal, ob ein Buchblog schöne Bilder hat oder nicht, für mich zählen die Texte, oder auch die Persönlichkeit in den Texten. Ich habe schon Blogs gesehen, die wirklich schöne Bilder haben, aber die mich von den Texten her gar nicht ansprechen. Die sind dann auch bald wieder mal aus meiner Leseliste entfernt. Umgekehrt aber – Blogs mit guten Texten und ohne/ unschöne Bilder, die bleiben, weil ich sie gerne lese. Ich glaube kaum, dass Blogger sich deswegen stressen lassen sollten.

      Danke für die Antwort auf die Krimilesefrage! Drei Gründe, einen Krimi zu lesen – perfekt! 🙂 Eine schöne Woche dir!

    • Irgendwie kann ich unter dir nicht antworten, daher hab ich mal hier reingeklickt: Also ich meine Instagramm Bilder – nicht Blogpost Bilder! Da bereite ich auch gerne vor, aber auf insta sind mir zu viele Sachen inzwischen konstruiert und zu kitschig. Wenn dann kaum spontane Bilder kommen, wird es fad 🙁

      Dir auch noch eine feine Woche 🙂

Die Leserin - Literarisch kriminell veranlagter Buchblog.

LITERARISCH KRIMINELL VERANLAGT.

Iris aka „Die Leserin“ bloggt hier seit September 2017 über Bücher, Neuerscheinungen, Literaturnews, eReading und SocialReading. Vorwiegend findet ihr hier Rezensionen zu Krimis, Thriller, Dystopien, zwischendurch auch zu zeitgenössischen Romanen und Jugendbüchern.

Blogmotto: Einfach. Gemütlich. Lesen. Und bloggen. 🙂

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