Wechselhaft wie das Herbstwetter verlief die Lesezeit bei mir im September. Strahlend schön startete ich mit „Der Junge auf dem Berg“ in den Lesemonat. Doch danach kamen Wolken auf, es nieselte, es regnete 3-Sterne-Rezensionen. Und diese Dreier-Wolkenkombination wollte nicht und nicht vorüberziehen. So ein hartnäckiges Ding aber auch!

Inhalt:

Gelesenes ↓
Erlebtes ↓
Was bringt der Oktober? ↓

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Gelesenes

Mit Pierrot startete ich also in den September. Der kleine französische Junge, der in Salzburg landet, ausgerechnet beim Führer der Nazizeit: Hitler.

John Boyne: Der Junge auf dem Berg
John Boyne: Der Junge auf dem Berg
John Boyne konnte mich mit „Der Junge auf dem Berg“ in eine Zeit versetzen, die schon alleine beim ersten Gedanken daran, pures Entsetzen auslöst. Er beschreibt in diesem Buch, wie leicht es ist, Kinder in eine grausame braune Überzeugung zu ziehen, die so viel Leid ausgelöst hat und bis heute noch nachwirkt. Es ist ganz sicher eines der wichtigsten Bücher des Jahres 2017, eines, das Pflichtlektüre in jeder Schule werden sollte, eines, das jeden Leser nachdenklich zurücklässt und dabei keinen moralischen Zeigefinger hebt, sondern einfach erzählt, wie so etwas passieren könnte. John Boyne macht die Geschichte des Zweiten Weltkrieges nachvollziehbar. Auf erschütternde aber wirkungsvolle Weise.
Zur Rezension → ★ ★ ★ ★


Roland Spranger: Kriegsgebiete
Roland Spranger: Kriegsgebiete

Weil ich schon mit Krieg in den Monat gestartet bin, wollte ich auch gleich mit „Kriegsgebiete“ von Roland Spranger weitermachen. Der Einstieg: bombastisch, im wahrsten Sinn des Wortes. Der Prolog megatoll geschrieben, mit viel Action, aber auch Wortwitz erzählt.

Klar, ein paar Durchgeknallte gab’s immer, die bereit waren, im Alleingang die Welt zu retten. Oder wenigstens jede Menge Taliban umzunieten. Kampflüstern. Kriegsgeil. Irgendwas mit fehlgeleiteter Sexualität. Und ein bisschen zu sehr durch Call Of Duty sozialisiert.
Zitat aus dem Ebook, Pos. 23

Doch kaum hat sich die Geschichte von Afghanistan nach Deutschland verlagert, ging es mit der Enttäuschung los (ja, schon wieder ist Deutschland schuld ;-)). Denn da kam nur noch viel blablabla und pure Langeweile machte sich breit, bis ich schließlich bei 46% die weiße Fahne hisste und aufgab.
Zur Autorenwebseite von Roland Spranger (nicht rezensiert) ⇔


Ottessa Moshfegh: Eileen
Ottessa Moshfegh: Eileen

Das mit den „Bücher abbrechen“ fällt mir nach wie vor schwer. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich das ausgerechnet dann übe, wenn ich mit dem Blog wieder loslege. Aber so ist es eben passiert, denn nach „Kriegsgebiete“ ging es gleich weiter mit einem Buch, das ich nicht fertiggelesen habe:
„Eileen“ von Ottesha Moshfegh. Damit habe ich allerdings so überhaupt gar nicht gerechnet, denn eigentlich liebe ich abgehalfterte, unsypmathische Hauptfiguren, die so viele Ecken und Kanten mit sich bringen, an denen man sich stoßen kann. Und Eileen ist genau so eine Figur, sie selbst findet sich ja widerwärtig, abstoßend, abartig, hässlich und auch ihre Fantasien sind – gelinde gesagt – gewöhnungsbedürftig: Sie sieht z. B. ihren Vater lieber tot als lebendig, möchte aber dennoch nicht, dass er stirbt. Also an dieser Antiheldenfiguren kann der Abbruch nicht gelegen sein. Nein, es lag eher an der Erzählweise. Diese Vater-tot-Fantasien zum Beispielen werden alle zehn Seiten wiederholt. Diese ständigen Wiederholungen der Wiederholungen fand ich dann bei knapp über der Hälfte einfach nur noch unerträglich und schlug das Buch zu.
Peter hat im Blog „crimenoir“-Blog ⇔ übrigens geschwärmt von diesem Buch, denn ihn störten die Wiederholungen nicht. Trotzdem werde ich dem Buch wohl keine zweite Chance geben, weil es mich gar nicht interessiert, wie es ausgeht. Der Weg dorthin ist mir einfach zu fad.
Zur Buchbeschreibung beim Verlag „Liebeskind“ (nicht rezensiert) ⇔


Wulf Dorn: Die Kinder
Wulf Dorn: Die Kinder

Nach zwei abgebrochenen Büchern wollte ich auf Nummer sicher gehen und griff zu Wulf Dorn „Die Kinder“. Normalerweise packen mich Wulf Dorns Geschichten von der ersten Seite an, ziehen mich mit Spannung in die Story und lassen mich bis zum Ende nicht mehr vom Lesesofa. Dorn steht ja eigentlich für spannende Unterhaltungsliteratur. Doch mit „Die Kinder“ machte sich Wulf Dorn zu neuen Ufern auf, denn das Buch ist ein Mystery-Thriller, gespickt mit Gesellschaftskritik. Leider fand ich gerade die Gesellschaftskritik, die mir gerade in Thrillern für das gewisse Etwas sorgen, gar nicht gelungen. Für mich las sich das Buch zwar spannend und gruselig, aber dieser erhobene Zeigefinger, nö, das geht gar nicht. So war ich dann zwar gut unterhalten, aber von der Gesellschaftskritik doch sehr enttäuscht.
Zur Rezension → ★ ★


Willi Achten: Nichts bleibt
Willi Achten: Nichts bleibt

Das mit dem auf Nummer sicher gehen, habe ich im September wirklich vermasselt. Denn als nächstes las ich ein Buch aus dem Pendragon Verlag. Normalerweise geht da gar nix schief, die Bücher aus diesem Verlag lagen bisher immer im 4-5 Sterne Bereich.
Willi Achtens „Nichts bleibt“ konnte mich auch sofort entschädigen. Selten habe ich ein Buch in Händen, dass mit einer so starken, detailreichen Sprache aufwarten kann, dass mir regelrecht der Mund offen bleibt. Jedes Wort wird genossen, jeder Satz inhaliert. Einfach nur megatoll.
Doch ein gutes Buch ist nicht nur auf eine gute Sprache beschränkt, sondern auch Handlung, Aufbau, Erzählstil spielen dabei eine große Rolle. Und so langweilte ich mich ab der Mitte etwas, denn auch wenn die Sprache passend zum Inhalt düster und beklemmend ist, fehlten mir vor allem Emotionen beim Lesen und zwischendurch kam zu viel Langatmigkeit auf. *schnauf*
Und so ist dieses Buch, von dem ich anfangs dachte, jetzt halte ich mindestens ein Lesehighlight in Händen, doch nur ein Durchschnittsbuch geworden. So schade!
Zur Rezension → ★ ★ ★


William Shaw: Der gute Mörder
William Shaw: Der gute Mörder

Eine Leserin gibt nicht auf. Abgebrochene Bücher, Durchschnittsbücher heizen vor allem den Jagdinstinkt an. Denn irgendwo muss es ja sein, das Buch des Monats. Und so griff ich zu einem Buch, bei dem mich vor allem der Titel neugierig gemacht hat: „Der gute Mörder“ von William Shaw.
Und ja, da ist es. Ein Buch des Monats. Für mich eine handwerkliche Perfektion. Figuren mit Ecken und Kanten und vor allem mit Wiedererkennungswert. Ein Setting, das sich von der Massenware abhebt, aber doch nicht so dominant ist, dass es von der eigentlichen Handlung ablenken würde. Der Aufbau verfolgt eine sauber ausgearbeitete Konfliktkurve. Objektiv betrachtet: Eine Meisterleistung.
Aber ich bin ja nicht objektiv.
Ich bin eine Leserin, die aus dem Bauch heraus ein Buch bewertet. Und da fehlte mir irgendwas. Was? Keine Ahnung. Irgendso ein kleines Ding, dass dieses perfekte Buch zu fünf Sternen verhelfen würden. Aber am Ende fand ich es zwar gut zu lesen, aber eben nicht ein Highlight, das ich in zwei, drei Jahren noch weiterempfehlen würde. Bis dahin habe ich es vermutlich längst vergessen. Also doch nur ein Durchschnittsbuch für mich.
Zur Rezension → ★ ★ ★


Stephen Williams: Tuesday Falling
Stephen Williams: Tuesday Falling

Zeit für ein Rezensionsexemplar: „Tuesday Falling – Deine Zeit ist gekommen“ von Stephen Williams. Viel dazu darf ich nicht sagen, weil es erst am 01.10.2017 erscheint (Rezension gibt es am Montag hier im Blog), aber so viel sage ich: Es war nicht meines. Für anspruchslose Thrillerleser – oder auch Thrillereinsteiger – ist es aber dennoch interessant. Mehr dann am Montag dazu.
Rezension folgt am Montag ★ ★


Jens Henrik Jensen: Oxen - Das erste Opfer
Jens Henrik Jensen: Oxen – Das erste Opfer

Da dieses Monat es einfach nicht so richtig mit mir und den Büchern klappen will, las ich dann eine Geschichte über einen traumatisierten Soldaten. Ich dachte: Trauma + Kriegsverteran = abgehalfterte Figur mit viel Action.
Die Rechnung ging nur teilweise auf.
Die Hauptfigur von „Oxen – Das erste Opfer“ von Jens Henrik Jensen Niels Oxen ist zwar traumatisiert, doch stelle ich mir ein solches Trauma weit einschneidender in einem Leben vor, als es im Buch dargestellt wird. Da war ich schon mal auf Kriegsfuß mit dem Buch. Es fing durchschnittlich gut an, las sich in der Mitte durchschnittlich gut, und versuchte gegen Ende mit ganz viel Action und Geheimniskrämerei (es geht Richtung Bruderschaften) den Durchschnittswert zu sprengen. Doch so leicht lasse ich mich nicht täuschen, denn es zählt ja der Gesamteindruck. Und der war eben nur durchschnittlich.
Zur Rezension → ★ ★ ★


Anita Nair: Gewaltkette
Anita Nair: Gewaltkette

Nächster Versuch, neues Glück, dieses Mal ein empfohlenes Buch von Sonja vom Blog „Zeilenkino“ ⇔. Sonjas Buchtipps sind normalerweise immer Volltreffer. Deswegen folgte ich ihren Tipp sofort und las „Gewaltkette“ von Anita Nair. Zumindest das dreiviertelte Buch, bis dahin habe ich durchgehalten.
Inhaltlich sprach es mich sofort an. Das Setting Indien, das Thema Menschenhandel – perfekt für mich und auch nicht mein erstes mit diesem Setting und zu diesem Thema. Ein großes Aber: Die Erzählweise. Anfangs ist es sehr verwirrend, die indischen Namen, die indischen Wörter, die Perspektivwechsel. Mit der Zeit entwirrt sich diese Verwirrung, aber so richtig will der Funke nicht überspringen. Keine Emotion kommt beim Lesen auf, im Gegenteil: Normalerweise sind Bücher zu diesem Thema jedes Mal erschreckend und aufwühlend zu lesen. Aber hier nervte mich teilweise der indische Touch, die Sprünge, ach, einfach alles.
Da hat mir vor ein paar Jahren „Du bist in meiner Hand“ von Corban Addison besser gefallen. Gleiches Thema, aber andere Umsetzung.
Zur Buchbeschreibung beim Verlag „Argument“ (nicht rezensiert) ⇔


Christoph Zachariae: Ödland - Erstes Buch - Der Keller
Christoph Zachariae: Ödland – Erstes Buch – Der Keller

Genrewechsel. Ab in eine Dystopie. Schon 2013 wollte ich „Ödland – Der Keller“ von Christoph Zachariae lesen. Irgendwie bin ich nie dazu kommen. Aber jetzt.
Nur leider war ich doch etwas enttäuscht von der dystopischen Geschichte. Das Setting ist mir zu oberflächlich. Zwar gibt es natürlich eine zerstörte Welt, aber sie enthält nichts besonderes, nichts, dass wir, Leser, nicht schon aus anderen Dystopien kennen würden. Zu dem konnten mich die Figuren nicht packen, einzig die Hauptfigur Hagen hat mich mit seiner Widersprüchlichkeit etwas neugierig gemacht. Aber das ist einfach zu wenig für mich.
Zur Rezension → ★ ★


Martin Schäuble: Endland

Am Ende des Monats ging es wirklich zu Ende. Genauer gesagt in ein Land, das sich selbst abschafft: „Endland“ von Martin Schäuble.
Es ist ein wichtiges Buch, denn es zeigt die Gefährlichkeit rechter Regierungsparteien. Was passiert, wenn eine rechte Partei Deutschland regiert? Die Grenzen dicht macht. Jagd auf Flüchtlinge macht.
Leider fand ich diese Jugenddystopie aber auch nur durchschnittlich, denn sie zeigte mir nichts neues, nichts, was wir nicht schon erahnen, befürchten, vermuten. Ich hätte mir da mehr Einblicke in das Leben eines Flüchtlings gewünscht, mehr Einblicke in die „Ängste“ rechter Parteien, Details, die wir Normalbürger nicht wissen, nicht vermuten. Aber genau das kommt in dem Buch nicht vor. Darin wird das geschildert, worüber wir jeden Tag lesen: Rechte Anhänger sind böse und gefährlich, Flüchtlinge pokern mit einer lebensgefährlichen Reise und hoffen, in Deutschland eine neue Perspektive zu finden. Und natürlich sind sie alle gut und die kulturellen und religiöse Unterschieden machen trotz beengter Wohnsituation so gar keine Probleme. Wenn man bedenkt, wie viel Rechercheaufwand der Autor betrieben hat, so ist man dann nach der Lektüre einfach nur enttäuscht, nichts Neues erfahren zu haben. Der Horizont steht still, nichts dreht sich weiter. Sehr, sehr schade.
Gut zu lesen, aber das Thema wird nicht vertieft.
Zur Rezension → ★ ★ ★


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Erlebtes

StadtLesen Klagenfurt

Anfang September machte StadtLesen halt in Klagenfurt. Ich bin am Sonntag voller Euphorie zum ersten Mal zu diesem Festival gefahren. Das Wetter sagte eigentlich: Bleib zu Hause, lies ein Buch, mach es dir gemütlich und warm. Aber: Ich wollte nicht hören, fuhr los, freute mich, dass ich ohne Regen ankam.
Dann bekam ich die Quittung.
Ich dachte nämlich, dass StadtLesen bedeutet, dass gelesen wird. Und zwar vorgelesen. Also mit Lesungen und so. Aber nix da. Die einzige Lesung, die es gab, war am Donnerstag mit Isabella Straub. Am Samstag stellte sich der Dichterkreis Klagenfurt vor. Am Freitag war Integrationslesetag, ob da jemand mitgemacht hat… keine Ahnung. Und am Sonntag, als ich StadtLesen besuchte, war tote Hose. Als ich den Neuen Platz erreichte, standen da ein paar bunte Knautschkissen. Ein paar Bücherregale mit vorwiegend älteren Büchern (nix mit aktuellen Verlagsprogrammen, wie in „Mein Klagenfurt“ beworben) luden zum Schmökern ein. Meine Gedanken wechselten eher Richtung gut geschlichteter Altpapiercontainer. Hauptsächlich Kinder- und Jugendbücher und viel „ja was eigentlich?“. Also nicht unbedingt was für mich dabei. Die Eltern sind dazu aufgerufen (ohne dazu aufgerufen worden zu sein wohlgemerkt), den – nicht vorhandenen – Kindern vorzulesen. Also ehrlich: Das kann ich auch zu Hause.
Für mich war das der totale Reinfall. Und als Dank war nach ungefähr 15 Minuten Schluss, der Regen setzte ein, es wurde abgebaut.
Das nächste Mal werde ich den Sonntag wohl lieber auf der Lesecouch verbringen. Und meinem Kleinen etwas aus seinem Regal vorlesen. Das war nämlich nix.

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Was bringt der Oktober? Ein Blick auf meine Leseliste.

Momentan lese ich „Der weiße Affe“ von Kerstin Ehmer. Da gibt es bald eine Blogtour dazu. So viel kann ich schon verraten: Es ist ein sehr eigenwilliges Buch, das mir beim Lesen sehr viel Spaß macht. Und die Blogtour dazu dürft ihr keinesfalls versäumen, aber ich twittere sie euch rechtzeitig.
Dann wird es kalt (ich hoffe nur literarisch und nicht wettertechnisch), denn es geht weiter mit „Kaltes Land“ von Norbert Horst. Der Klappentext macht Lust auf mehr, denn Flüchtlinge werden für den Drogen-, Waffen- und Menschenhandel angeheuert. Und die ersten Seiten lesen sich schon mal vielversprechend.
Noch kälter wird es vermutlich in „Everland“ von Rebecca Hunt. Das Buch steht schon seit Sommer auf meiner Wunschliste, hat es aber in den heißen Monaten irgendwie nicht in den Einkaufskorb geschafft. Aber ich denke, jetzt wo es auch draußen wirklich kälter wird, passt es ganz gut, das zu lesen. Ich bin gespannt, wie sich Menschen untereinander verhalten, die – vermutlich – ums Überleben kämpfen müssen. Und ich befürchte schlimmes.
Ganz, ganz dolle freue ich mich auf „Anstand“ von Matthew Quick. Ihr müsst da unbedingt mal die Leseprobe lesen. Der Stil! Aaaargghhh! So eigensinnig, so unvergleichbar, soooo *hach*, ich freue mich diese „unbequeme Figur“ mit dem unbequemen Stil kennenzulernen. In den bin ich nämlich schon jetzt verliebt.
Ebenso gespannt bin ich auf „Crimson Lake“ von Candice Fox. Die Hades-Trilogie konnte mich damals ja nicht so begeistern, aber hier war es ebenfalls die Leseprobe, die mich in den Bann gezogen hat. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Das sagt ja schon alles, oder?
Mark Billingham ist mittlerweile einer meiner Lieblingsautoren und im September habe ich beim Atrium Verlag das Buch „Love Like Blood“ gewonnen. Ich bin gespannt, wie es wird, denn dieses soll ganz anders sein als seine sonstigen Bücher. Ich hoffe aber, ebenso gut.

Da die vorgestellten Bücher – bis auf das letzte Buch – Rezensionsexemplare sind, werden diese in den nächsten drei Wochen gelesen und im Blog rezensiert. Und mal schauen, was noch von meiner Vormerkliste dazu kommt. Die seht ihr morgen im Blog. So viel sei ausgeplaudert: Die Oktober-Neuerscheinungsliste ist laaang. Sehr lang.

Oktober-Leseliste

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Einen schönen neuen Lesemonat euch! Auf geht’s! September mach Platz, der Oktober kommt!

Die Leserin

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10 Kommentare

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  • Liebe Iris,

    irgendwie ist deine Lesemonat ohne ein richtiges Lese-Highlight zu Ende gegangen, wie schade. Der Junge auf dem Berg haben wir ja ähnlich empfunden und für wichtig befunden, aber Boyne hätte es noch besser gekonnt.

    Ich wünsche dir einen Oktober, der dich lesetechnisch aus den Socken haut.

    Liebe Grüße

    Anja

    • Hallo Anja,
      ja, im September fehlte tatsächlich ein Highlight. Kommt eigentlich nicht oft vor, ist halt passiert. Aber ich gebe nicht auf, und hoffe auf die Oktober-Leseliste.
      Der Junge auf dem Berg hat es wirklich schwer, denn natürlich vergleicht man als Leser diesen mit dem Vorgänger Der Junge im gestreiften Pyjama. Und ich fand den Vorgänger einfach viel emotionaler zu lesen. Da geht es mir wie dir: Boyne hätte es besser gekonnt.
      Dir auch einen schönen neuen Lesemonat mit hoffentlich einigen Highlights! Liebe Grüße, Iris

  • Liebe Iris,
    Hui, da hast du ja ordentlich was gelesen im September. Schade, dass kein richtiges Highlight dabei war.
    „Eileen“ hat mich eigentlich auch sehr interessiert, aber nach deinen Worten zum Buch lasse ich davon eindeutig die Finger. Das scheint so gar nichts für mich zu sein.
    Den neuen Boyne möchte ich auch unbedingt noch lesen. „Der Junge im gestreiften Pyjama“ habe ich damals sehr gern gelesen und bin sehr neugierig, ob mich auch das neue Buch so begeistern kann.
    Über „Endland“ bin ich auch schon gestolpert und jetzt etwas hin- und hergerissen. Das Thema reizt mich zwar sehr, aber wenn es keine neuen Einblicke liefert, ist das ja schon schade.
    Danke auf jeden Fall für deine Eindrücke.
    Liebe Grüße, Julia

    PS: „Everland“ steht auch auf meiner Leseliste für Oktober. Vielleicht lesen wir es ja gleichzeitig. 😉

    • Hallo Julia,
      Eileen ist als Figur wirklich top, nur die wiederholenden Schreibweise fand ich derart fad, dass ich sogar das Interesse an Eileens Geschichte verloren habe. Was erstaunlich ist, denn normalerweise bin ich im Lesefieber mit so Antiheldengeschichten.
      Bei mir war es auch das Thema, warum ich Endland unbedingt lesen wollte. Ich dachte, aufgrund des Hintergrund des Autors und seines Rechercheaufwands, da viele neue Einblicke entdecken zu können. Aber da wird nur das erzählt, was eh ständig rumgeistert (bis auf den fiktiven Faden natürlich). Ich suche also weiter nach Büchern zum Flüchtlingsthema, die da mehr Einblicke bieten :-).
      Einen schönen Lesemonat dir! Viel Spaß mit Boyne, der ist ja immer eine Wucht. Liebe Grüße, Iris

    • Norbert Horst – Kaltes Land! Rezension erscheint morgen, aber der packt das Flüchtlingsthema viel detaillierter an. Allerdings mit mächtigen Ermittlungsstrang. Liebe Grüße, Iris

  • Everland steht auch noch ungelesen im Regal. Ich habs mir ebenfalls für die kälteren Tage aufbewahrt.;-)
    Mein Lesemonat war auch durchwachsen. Auf ein gutes folgten dann 2 durchwachsene.
    Der Oktober wird bestimmt besser!😃

    • Hallo Melanie,
      ich denke auch, dass der Oktober nur besser werden kann. Zumindest spricht der Anfang des ersten Oktober-Buches schon dafür :-). Ich denke, solche Phasen gehören halt zum Lesen. Manchmal hat man eine Welle mit vielen Highlights und dann ebbt diese wieder ab. Soll vielleicht auch so sein, sonst wird’s ja langweilig, wenn man weiß, dass man nur gute Bücher zu lesen hat.
      Schönen Lesemonat dir mit hoffentlich vielen guten Büchern!

  • Hey 🙂

    Na wunderbar, aus irgendeinem Grund, den ich nicht verstehe, hat der Feedreader zwei deiner Artikel nicht abgeholt … Sehe jetzt erst deine Vorschau für den Oktober bzw. deinen September-Rückblick.

    Tatsächlich haben wir ein Buch gemeinsam, weil dein erstes – der Boyne – gleichzeitig mein letztes Buch im September war. Es hat sich auch auf Englisch sehr rasch verschlingen lassen, aber für mich war es ein Buch, dem ich nur mit Bauchweh vier Sterne gegeben habe. Ich weiß nicht, wie die deutsche Ausgabe da ist, aber wenn selbst mir Fehler auffallen, dann hinterlässt das einen sehr schalen Geschmack in meinem Mund …

    Liebe Grüße
    Ascari

    • Hallo Ascari,
      dann bin ich umso gespannter auf deine Rezension zum Buch. Vergleichen kann ich leider die beiden Ausgaben nicht, da ich ja nur die deutsche gelesen habe und von der englischen wahrscheinlich nur die Hälfte verstehen würde. Aber auf deine Kritikpunkte bin ich neugierig!
      Schönen neuen Lesemonat dir! Warum der Feedreader zickt, … ähm … da bin ich überfragt. Liebe Grüße, danke fürs Kommentieren, Iris

Die Leserin - Literarisch kriminell veranlagter Buchblog.

LITERARISCH KRIMINELL VERANLAGT.

Iris aka „Die Leserin“ bloggt hier seit September 2017 über Bücher, Neuerscheinungen, Literaturnews, eReading und SocialReading. Vorwiegend findet ihr hier Rezensionen zu Krimis, Thriller, Dystopien, zwischendurch auch zu zeitgenössischen Romanen und Jugendbüchern.

Blogmotto: Einfach. Gemütlich. Lesen. Und bloggen. 🙂

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